News aus Novemberville: So entstanden Rudi, seine Freunde und ihre Wetter-Welt

 
In unserem ersten „Making Of Rudi Regenbogen„-Post zeigen wir euch heute, wie unsere Charaktere und Szenen entstanden sind. Denn das macht unsere App neben der witzigen Geschichte und dem Lernthema Wetter aus: alle grafischen Bestandteile der App sind handgemacht von uns zwei Ene Mene Mädels.

Mindestens 300 Nächte mit wenig Schlaf, Lametta, ein Eimer Kleister und ein alter Diercke-Atlas – um nur ein paar der Zutaten zu nennen, die wir benötigt haben, um in zwei kleinen WG-Zimmern und einer kleinen Wohnung (nach Felis Umzug) die putzigen Charaktere unserer Rudi Regenbogen App zu gestalten. Der viele Schweiß, die Nerven und natürlich der riesige Spaß dabei seien nicht vergessen!

Angefangen hat alles mit mehr oder weniger „guten“ Scribbles: die Geschichte und Szenen wurden auf Unmengen von Papier gekritzelt, an Küchenwände geklebt, eingescannt und dann provisorisch am Computer nachgezeichnet. So hatten wir schon mal eine gute Vorstellung, wie unsere Figuren und Szenen aussehen müssen.
 

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Wie ihr erkennen könnt, dachten wir anfangs noch an einen halbrunden Regenbogen. Wir wollten ihn aus Knicklichtern gestalten, haben ihn dann auch gebastelt, fotografiert und versucht, ihn am Computer zu einem putzigen kleinen Regenbogen zu verwandeln. Jedoch waren wir einfach nicht zufrieden und mussten uns etwas anderes einfallen lassen. Alle Charaktere waren soweit fertig, doch der kleine Rudi machte uns noch Sorgen. Beim Supermarkt-Besuch hatten wir dann aber die Erleuchtung: die Knete in der Kinder-Ecke war die perfekte Lösung unseres Problems. Ein kindgerechter Regenbogen-Charakter aus Knete, juhu!
 

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Aber nicht nur Rudi besteht aus gebastelten und fotografierten Texturen. Sören wurde aus Papier ausgeschnitten, Stella ist ein Pappstern mit Lametta-Schnipseln, Willi Wirbelsturm und Walter Wolke wurden aus einfacher Drogerie-Watte geformt und die Planeten Erich Erde und Herr Mond bestehen aus Luftballons, die mit passenden Papierfetzen beklebt und bekleistert wurden. Für Herrn Erde mussten wir einen ganzen Atlas opfern – danke an den ehemaligen Schüler Daniel Weis, der ihn uns bei Ebay verkauft hat! Für Bruno Blitz war Martina im Baumarkt und hat nach einem „gelben Kabel mit vielen Drähten innen drin“ gefragt – der fragende Blick des Verkäufers war unbezahlbar. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an den freundlichen, unbekannten Baumarkt-Besucher, der uns letztendlich zu einem tollen Daten-Kabel geraten hat.
 

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Am Computer hat Feli dann Gesichter, Arme und Accessoires illustriert und sie auf die fotografierten Körpern und Strukturen gebastelt. Mit viel Liebe zum Detail, verschiedenen Pinselspitzen, Texturen und Maltechniken entstanden in Adobe Illustrator und Photoshop dann unsere süßen Wetterwelt-Bewohner.
 

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Danach mussten noch die vielen Szenen und Hintergründe in liebevoller Kleinarbeit am Computer entstehen. Viele selbst fotografierte Texturen, Himmel-, Holz- oder Blumenfotos kamen hierfür zum Einsatz. Und ganz nebenbei haben wir natürlich nicht vergessen, unseren Ene Mene Mobile Blog zu pflegen. Hier mal ein schönes Beispiel Bild aus unserem Alltag:
 

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Feli arbeitet an der „Frühstücksszene“ und Martina (hier hinter der Kamera) kümmert sich um Ene Mene Mobile


 

So entspannt und gemütlich sah unser Arbeitsplatz aber nicht immer aus. Ein Beispiel aus Felis alter WG bei einer Nachtschicht:
 

Ene Mene Mädels bei der Arbeit

Hier entstanden einige unserer Charaktere. Der Herr in der Mitte ist unser guter Freund Nils, der uns beim Basteln zur Hand gegangen ist.